Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Sanderring 2, 97070 Würzburg
Deutschland
Art des Studiengangs: Grundständig
Abschlussgrad: Bachelor of Science, Master of Science
Regelstudienzeit: 6 + 4 Semester
Bundesland: Bayern
Hauptunterrichtssprache: Deutsch
Zulassungssemester: Wintersemester
Angebot besteht seit: Wintersemester 2007/08
Homepage: http://www.physik.uni-wuerzburg.de/de/studieninteressierte/studiengaenge/faecher/nanostrukturtechnik/
Das Ziel der Ausbildung ist es, den Studierenden Kenntnisse auf den wichtigsten Teilgebieten der Nanostrukturtechnik zu vermitteln und sie mit den Methoden des ingenieurwissenschaftlichen und physikalischen Denkens und Arbeitens vertraut zu machen. Durch ihre Ausbildung und durch die Schulung des analytischen Denkens sollen die Studierenden die Fähigkeit erwerben, sich später in die vielfältigen, an sie herangetragenen Aufgabengebiete einzuarbeiten und insbesondere das für einen konsekutiven Bachelor-Master-Studiengang erforderliche Grundwissen zu erarbeiten. Deshalb wird auf das Verständnis der fundamentalen physikalischen und chemischen Begriffe und Gesetze sowie auf fundierte ingenieurwissenschaftliche Methodenkenntnisse und die Entwicklung hierfür typischer Denkstrukturen besonderer Wert gelegt.
Aufbau
Das Bachelorstudium vermittelt Kenntnisse auf den wichtigsten Teilgebieten der Nanostrukturtechnik über Veranstaltungen im Pflichtbereich, die verschiedenen Wahlpflichtbereiche und den Bereich der Schlüsselqualifikationen. Studierende lernen die ingenieurwissenschaftlichen Methoden und Arbeitsweisen kennen. Das Bachelorstudium endet mit einer Abschlussarbeit.
Fachliche Schwerpunkte
In einem konsekutiven und fakultativen viersemestrigen Masterstudium setzen Studierende sich vertieft mit speziellen Themen (Wahlfächern) der Nanostrukturtechnik auseinander und fertigen abschließend eine Masterarbeit an. Der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiums befähigt schließlich, ingenieurwissenschaftlich in Forschung, Entwicklung und Anwendung tätig zu werden. Die Nanostrukturtechnik bildet eine Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Ingenieuwissenschaft. Viele nanotechnologischen Effekte lassen sich nur mit ausreichendem theoretischem Rüstzeug wie z. B. der Quantenmechanik erklären, die intensiv vermittelt werden, um beispielsweise zukünftige Produkte zu entwickeln.
Besonderheiten
Die theoretische Ausbildung in Mathematik und Physik wird stärker betont als in traditionellen Ingenieursstudiengängen.
Prof. Dr. Wolfgang Ossau
Physikalisches Institut, Raum E091
Am Hubland
97074 Würzburg
Tel.: 0931 / 888 5738
E-Mail: ossau@physik.uni-wuerzburg.de